Für Besucher

Was es bei Ihrem Besuch zu beachten gilt

Jemand, der Ihnen am Herzen liegt, wird in unserer Klinik behandelt. Sie können sicher sein, dass er bei uns die bestmögliche medizinische und persönliche Versorgung erhält. Für Sie als Besucher haben wir hier Informationen und Bitten, die für Ihren Besuch und Aufenthalt im Klinikum Weser-Egge wichtig sind.

Anfahrt & Parken

Hier finden Sie die Adressen, Parkmöglichkeiten und Anfahrtsbeschreibungen des jeweiligen Standorts des Klinikums Weser-Egge:

Besuchszeiten

Bitte versuchen Sie Ihren Besuch möglichst auf die Kernzeit zwischen 14.00 und 20.00 Uhr zu legen.
Mittagsruhe ist von 12.00 – 14:00 Uhr. Die Nachtruhe beginnt ab 22:00 Uhr.

Die Vormittage sind häufig durch Untersuchungen, Behandlungen, Visiten und andere organisatorische Tätigkeiten gefüllt, bei denen wir Sie aus dem Patientenzimmer bitten müssen. Bitte nehmen Sie auch Rücksicht auf Ruhezeiten und den Zustand von Mitpatienten. Im Interesse der Patienten oder im öffentlichen Interesse kann der Besuch ganz untersagt oder nur bestimmten Personen gestattet werden.

Hygiene

Bitte desinfizieren Sie Ihre Hände beim Betreten und Verlassen der Station an den ausstehenden Desinfektionsmittelspendern. Blumen sind eine schöne Geste, im Krankenhaus aus hygienischen Gründen aber eher unerwünscht. Liegt Ihr Angehöriger auf einer operativen Station, verzichten Sie bitte auf Schnittblumen, um jedes Infektionsrisiko zu vermeiden. Topfpflanzen sind in Patientenzimmern grundsätzlich nicht erlaubt. Tiere dürfen ebenfalls aus Gründen der Hygiene nicht mit ins Krankenhaus gebracht werden. Eine Ausnahme sind Assistenzhunde, die zu bestimmten Spielregeln Einlass finden. Bitte informieren Sie sich an der Rezeption. 

Caféterien

Selbstverständlich haben Sie als Besucher die Möglichkeit, bei uns im Klinikum Weser-Egge zu essen. Unsere Cafeterien bieten Ihnen neben Kuchen, Süßwaren, kalten und warmen Getränken auch warme Speisen zur Mittagszeit an. Das schöne Ambiente lädt ein, Zeit mit Ihrem Angehörigen oder Bekannten zu verbringen, wenn dieser mobil ist. An allen Standorten halten wir auch Artikel des täglichen Bedarfs wie Pflegeprodukte und Zeitschriften bereit.

Besucher der Intensivstation

Auf der Intensivstation werden Patienten mit schweren und lebensbedrohlichen Erkrankungen behandelt. Besuche von Angehörigen können die Genesung positiv beeinflussen. Daher sind Sie in unserem Hause zu jeder Zeit willkommen. Nehmen Sie bitte kurz Rücksprache mit unserem Pflegepersonal, denn auch Ruhe und ausreichend Schlaf gehören zum Gesundwerden. 

Melden Sie sich auf der Station durch Klingeln am Eingang an und warten Sie, bis sich jemand bei Ihnen meldet. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass es besonders Morgens durch Visiten oder Pflegemaßnahmen vermehrt zu längeren Wartezeiten kommen kann. Bitte haben Sie hierfür Verständnis. Währenddessen können Sie in unserem Wartebereich Platz nehmen.

Um den Patienten nicht zu überfordern, halten Sie bitte Ihre Besuche kurz und beschränken Sie die Besucherzahl auf zwei Angehörige. In dieser Zeit können Sie sich bei Ärzten und unserem Pflegepersonal nach dem Gesundheitszustand erkundigen. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir telefonisch keine konkreten Auskünfte erteilen dürfen. Wir würden uns freuen, wenn eine Bezugsperson (z.B. Ehepartner oder Elternteil) diese Informationen an die übrigen Familienangehörigen weitergibt, damit Sie einen gleichmäßigen Wissensstand haben.

Bitte desinfizieren Sie Ihre Hände beim Betreten und Verlassen der Station an den Desinfektionsmittelspendern in der Schleuse. Teilweise ist es erforderlich, dass Sie nach Absprache mit dem Pflegepersonal einen Schutzkittel überziehen. Aus hygienischen Gründen dürfen keine Blumen mitgebracht werden.

Waschutensilien wie Handtücher und Waschlappen sowie Nachtwäsche sind in ausreichender Menge vorhanden. Bringen Sie Ihrem Angehörigen lieber einige persönliche Pflegeutensilien wie eine Waschtasche mit Zahnbürste, Becher, Kosmetika oder bei Bedarf einen Rasierer mit. Wir möchten Sie auch anregen, Dinge mitzubringen, die an häusliche Vertrautheit erinnern, wie zum Beispiel Parfüm, Fotos, Bücher etc.

Wir halten es für wichtig, dass Sie als nächster Angehöriger Kontakt zu dem Patienten halten. Gerade wenn Ihr Angehöriger durch die künstliche Beatmung am Sprechen gehindert wird, erfordert dieses von Ihnen ein besonderes Maß an Verständnis und Geduld. Versuchen Sie mit Ihrem Angehörigen trotz seiner eingeschränkten Äußerungsmöglichkeiten in Kontakt zu treten. Haben Sie auch keine Angst davor, Ihren Angehörigen zu berühren, ihm Wange und Hand zu streicheln, damit er nicht das Gefühl hat, allein gelassen zu sein.

Sicher wünschen sich viele von Ihnen gerade in schweren Stunden für Ihre Angehörigen den Beistand eines Geistlichen. Unsere Seelsorger besuchen unsere Patienten regelmäßig. Auch Sie können mit dem Seelsorger ein Gespräch führen oder den Heimatpfarrer hinzuziehen.

Weitere Informationen zu Ihrem Besuch auf der Intensivstation finden Sie in unserem Flyer Intensivstationen (PDF). 

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